Kommunale Wärmeplanung
Auf unseren Seiten finden Sie Informationen rund um die Themen Wärmeplanung und Heizen.
Über die Navigationsleiste oben und unten auf den Seiten können Sie zwischen den verschiedenen Themenfeldern wechseln.
Wir brauchen WärmeKommunale WärmeplanungDie Stadtteile im PortraitDer ProzessKontaktHilfreiche Links und Dokumente |
Die Informationsbroschüre zur Wärmeplanung bekommt jeder Haushalt in Melle per Post. Alle Inhalte und weitere Informationen finden Sie auch hier auf unseren Themenseiten zur Wärmeplanung und zum Heizen. Hier gibt es die Broschüre als PDF zum Download. Der Wärmeplan der Stadt Melle wurde am 25. Juni 2025 vom Rat beschlossen. Zusätzlich wurde die Verwaltung damit beauftragt, mit den im Abschlussbericht beschriebenen Maßnahmen zu beginnen. Den Bericht können Sie hier herunterladen
Die verschiedenen Informationen können Sie im Menü "Layerkontrolle" ein- und ausblenden. |
|
|
Wir brauchen Wärme – Zeit, sie zu erneuern!Wir wollen es im Winter behaglich warm haben – im Büro, im Stall, im Schwimmbad und vor allem zu Hause – und im Sommer nicht zu heiß. Wir brauchen warmes Wasser zum Duschen, Dampf in der Bäckerei und hohe Temperaturen zum Schmelzen, Schweißen, Brennen etc. in unseren Fabriken. All diese Alltagssituationen, in denen wir Wärme oder Kälte brauchen, verursachen fast 40 % der CO2-Emissionen. Und bei uns zu Hause? Energie bringt vieles zum Laufen, z. B. die Waschmaschine, das Licht und den Fernseher. Was viele jedoch überrascht: Etwa 80 % der Energie, die wir zu Hause verbrauchen, geht in die Heizung und in das Warmwasser. Die meisten Häuser in Melle werden aktuell noch mit Öl oder Gas beheizt. |
Warum braucht Wärme neue Energiequellen?Die Verbrennung von Kohle, Öl und Gas ist die wichtigste Ursache des Klimawandels. Wir erleben die Auswirkungen schon jetzt mit Hitzewellen und Dürre, Waldbränden, Fluten und Überschwemmungen. Die Erderhitzung bedroht Wohlstand und Menschenleben. Der Import von Öl und Gas bringt uns zudem in eine risikoreiche Abhängigkeit von anderen Staaten. Durch globale Konflikte können Preise für fossile Brennstoffe sprunghaft steigen, ohne dass wir Einfluss darauf haben. |
Die kommunale WärmeplanungWie viel Wärme brauchen wir? Welche Wärmequellen können wir in Melle nutzen? Wie kann die Wärmeversorgung in 15 bis 20 Jahren aussehen? Mit welchen Maßnahmen wollen wir unsere Ziele erreichen? Wie unterstützen wir die Bevölkerung? Diese Fragen beantwortet die kommunale Wärmeplanung. |
Die ErgebnisseEtwa ein Drittel aller Heizungen in Melle sind älter als 20 Jahre, sie werden deshalb in den nächsten Jahren schrittweise ausgetauscht. Das ist eine große Chance, die Wärmeversorgung in Melle neu aufzustellen: mit erneuerbaren Energien statt mit Öl und Gas. Aber gibt es genügend regeneratives Potenzial dafür? Ja! Luft, Sonne, Wasser und der Erdboden könnten ein Vielfaches der Wärme abgeben, die wir benötigen. Die Hochrechnungen zeigen: Der größte Teil der Gebäude wird im Jahr 2040 mit Wärmepumpen beheizt werden, die entweder Luft oder das Erdreich als Quelle nutzen. Alle anderen haben dann voraussichtlich einen Fernwärmeanschluss oder in Grenzfällen auch eine Holzheizung. |
|
|
|
Wir unterstützen Sie!Niedersachsen will bis zum Jahr 2040 treibhausgasneutral werden. Die Wärmewende ist dafür einer der wichtigsten Bausteine. Im Wärmeplan haben wir verschiedene Maßnahmen beschrieben, um gemeinsam mit Ihnen die Wärmewende zu beschleunigen: |
Die Stadtteile im Portrait
Die acht Meller Stadtteile zeichnen sich durch unterschiedliche örtliche Strukturen aus. Im Überblick zeigen wir Ihnen die wichtigsten Rahmendaten für Ihren Ortsteil. Liegen Sie in einem Wärmenetzeignungsgebiet? Dann könnte dort in der Zukunft gegebenenfalls ein Wärmenetz entstehen und Sie haben eine weitere Versorgungsoption. Mehr dazu erfahren Sie auf der Themenseite zum Wärmenetz.
Die meisten Gebäude liegen im Meller Stadtgebiet allerdings in einem Einzelversorgungsgebiet, was typisch für eine ländliche Kommune mit locker bebauter Struktur ist. Hier wären die Investitionskosten für ein gemeinsames Wärmenetz in den meisten Fällen zu hoch, einzelne Heizsysteme sind daher wirtschaftlicher. In welchem Gebiet sich Ihr Haus befindet, können Sie in unserem GIS herausfinden.
Welche Optionen Sie in Zukunft haben, zeigen wir Ihnen auf unseren Themenseiten, die Sie über die Navigationsleiste oben und unten auf der Seite erreichen.
![]() |
Melle-MitteDer Stadtteil Melle-Mitte zeichnet sich durch eine, im Vergleich zum sonstigen Stadtgebiet, hohe Wärmedichte aus. Aus diesem Grund gibt es hier ein ausgedehntes Wärmenetzeignungsgebiet, das den Großteil der Innenstadt abdeckt. Das Eignungsgebiet wurde so festgelegt, dass eine Umsetzung in den nächsten 5-10 Jahren realistisch ist. Aber auch eine Ausdehnung darüber hinaus wäre rechnerisch denkbar. Im Stadtteil gibt es bereits zwei aktive Wärmenetze. Das kleinere Netz versorgt die öffentlichen Gebäude rund um das Stadthaus und ist nicht für private Anschlussnehmer geeignet. Das größere Netz wird von der Bio Power Melle betrieben und versorgt viele große Gebäude im Stadtgebiet wie Schulen, Sporthallen und das GrönegauBad. Aber auch einige Privathaushalte werden über das Netz versorgt. Der Netzbetreiber hat Erweiterungspläne und möchte im Eignungsgebiet schrittweise weitere Bereiche erschließen. Eignungsgebiete: Einzelversorgungsgebiete in den außen liegenden Bereichen – Wärmenetzeignungsgebiete im Zentrum und Altenmelle – Zwei für Wärmenetze geeignete Quartiere Maßnahmen: Informationskampagne, Musterlösungen, Unterstützung bei der Entwicklung der Wärmenetze, ggf. Quartierskonzepte |
Aktuelles | Phasen | Information | Kontaktformular
Aktuelles
Es ist geschafft! Der Wärmeplan für Melle wurde am 25. Juni 2025 einstimmig vom Rat der Stadt Melle beschlossen. Jetzt geht es mit voller Kraft in die Umsetzung. Der erste Schritt ist die Informationskampagne, die aktuell alle Menschen in Melle über die Ergebnisse der Wärmeplanung informiert.
Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie sich unten auf dieser Seite für eine Benachrichtigung zu neuen Inhalten eintragen.
Aktuelles | Phasen | Information | Kontaktformular
Phasen der Wärmeplanung
© Klimaschutz- und Energieagentur
Niedersachsen GmbH
Aktuelles | Phasen | Information | Kontaktformular
Fortlaufende Informationen
Die niedersächsische Landesregierung hat die Pflicht zur kommunalen Wärmeplanung bereits im Sommer 2022 in den §§20 und 21 im Niedersächsische Gesetz zur Förderung des Klimaschutzes und zur Minderung der Folgen des Klimawandels, kurz Niedersächsisches Klimagesetz (NKlimaG) verankert. Da der Bund Pflichtaufgaben nicht direkt an Kommunen übertragen darf, ist das NKlimaG die derzeit einzig gültige Rechtsgrundlage für die Durchführung einer kommunalen Wärmeplanung in niedersächsischen Städten und Gemeinden.
Die Stadt Melle muss demnach bis zum 31. Dezember 2026 einen Wärmeplan erstellt haben.
Der Rat der Stadt Melle hat sich bereits frühzeitig mit der Thematik beschäftigt und am 11. Oktober 2023 beschlossen eine Personalstelle zur Begleitung der Aufgabe zu schaffen. Darüber hinaus wurden Finanzmittel eingeplant, sodass die benötigte externe Dienstleistung für die Wärmeplanung frühzeitig ausgeschrieben werden konnte.
Am 1. Januar 2024 ist das Gesetz für die Wärmeplanung und zur Dekarbonisierung der Wärmenetze, kurz Wärmeplanungsgesetz (WPG) in Kraft getreten und verpflichtet damit die Bundesländer Wärmepläne für alle Kommunen auf ihrem Hoheitsgebiet zu erstellen. Dies löst jedoch zum jetzigen Zeitpunkt keine zusätzlichen Verpflichtungen für die Stadt Melle aus, die Rechtsgrundlage für die Wärmeplanung ist weiterhin das NKlimaG.
Im Wettbewerb setzte sich im Frühjahr 2024 schließlich das in Freiburg am Breisgau ansässige Büro greenventory GmbH durch, das bereits vielfältige Erfahrung im Bereich der Wärmeplanung vorweisen kann. Für die Beteiligungs- und Öffentlichkeitsarbeit arbeitet die greenventory mit dem Zentrum für Digitale Entwicklung (ZDE) zusammen.
Am 19. August 2024 fand der erste Workshop mit wichtigen Akteuren der kommunalen Wärmeplanung im Forum Melle statt. Die Veranstaltung war gut besucht und brachte bereits interessante erste Erkenntnisse. Die Ergebnisse können weiter unten auf der Seite eingesehen werden.
Die Stelle des Koordinators für die kommunale Wärmeplanung ist seit dem 1. Oktober 2024 besetzt.
Um möglichst alle verfügbaren Informationen berücksichtigen zu können, kamen am 6. November 2024 nochmals Fachakteure zum zweiten Workshop zusammen und berieten über die bisher entwickelten Vorschläge. Auch konnten Anregungen zu möglichen Maßnahmen eingebracht werden.
Die Ergebnisse der Wärmeplanung wurden in den Monaten Februar und März 2025 schrittweise in den Ortsräten vorgestellt. Am 12. März 2025 fand darüber hinaus der abschließende Workshop statt. So konnten noch ein letztes mal wertvolle Hinweise für die finale Überarbeitung des Abschlussberichts gesammelt werden.
Beim Bürgerdialog am 2. April 2025 gab es für Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit sich über die kommunale Wärmeplanung zu informieren und Fragen zu stellen. Insgesamt hatten sich 80 Interessierte im Forum eingefunden um gemeinsam über das Thema zu sprechen. Die an dem Tag gehaltenen Vorträge stehen unter "Dokumente" zum Download zur Verfügung.
Am 25. Juni 2025 hat der Rat der Stadt Melle den Wärmeplan für Melle einstimmig beschlossen. Damit geht es jetzt in die Phase der Umsetzung der im Abschlussbericht definierten Maßnahmen. Als oberste Priorität wird eine Informationskampagne entwickelt und durchgeführt, um alle Bürgerinnen und Bürger auf den aktuellen Stand zu bringen und Unterstützung bei der Transformation zu bieten.
Aktuelles | Phasen | Information | Kontaktformular
Kontaktformular
Ansprechpartner/in
| Herr T. Reuter | |
| Stadtverwaltung - Außenstelle Amt für Umwelt und Klimaschutz, Zimmer 6 Schürenkamp 18 49324 Melle Telefon: 05422 965-369 E-Mail: t.reuter@stadt-melle.de | |
Organisationseinheiten
| Amt für Umwelt und Klimaschutz | |
| Schürenkamp 18 49324 Melle Telefon: 05422 965-0 | Servicezeiten: (Termin erwünscht) Mo. - Fr. 8.00 bis 13.00 Uhr Beratungszeiten: (Termin erforderlich) Mo. - Di. 14.00 bis 16.00 Uhr Do. 14.00 bis 18.00 Uhr |















