Die Holzheizung
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Die HolzheizungForstwirtschaft, Holzverarbeitung, Ofenbau: Der Wald prägt Melles Wirtschaftsstruktur. Das Prinzip der Nachhaltigkeit hat die Forstwirtschaft quasi erfunden – dem Wald wird nur so viel entnommen, wie auch wieder nachwachsen kann. Man könnte also meinen, dass das Heizen mit Holz der perfekte ökologische Nachfolger der Gasheizung ist. Ganz so leicht ist es leider nicht ... Nach dem Gebäudeenergiegesetz gelten alle Arten, mit Holz zu heizen, als erneuerbar. Denn Holz setzt nur so viel Kohlenstoff frei, wie er als Baum eingelagert hatte. Gefördert werden deshalb Scheitholz-, Pellet-, Hackschnitzel- sowie |
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Ist genug Holz für alle da?Holz ist ein nachwachsender Rohstoff. Aber junge Bäume müssen genügend Zeit haben, um die Lücke nach Fällungen zu schließen. In den Dürrejahren 2018 bis 2021 gingen in Deutschland etwa 5 % des Waldes verloren. Durch künftige Dürreperioden und Stürme infolge der Erderhitzung werden die Erträge im Wald eher sinken. Wenn die Nachfrage zunimmt, die Ernte aber zurückgeht, wird der Holzpreis weiter steigen. Zudem wächst die Gefahr, dass intakte Naturwälder unkontrolliert abgeholzt werden. Umso wichtiger, beim Holzkauf auf nachhaltige Forstwirtschaft zu achten. Wann ist Heizen mit Holz eine sinnvolle Option?Egal, ob Scheitholz, Hackschnitzel oder Pellet: Entscheidend ist der Zugang zu lokalem Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Da die Menge an regional verfügbarem Holz und Holzresten eher abnehmen wird, empfiehlt sich das Heizen mit Holz vor allem, wenn andere Heizsysteme nicht umsetzbar sind, z. B. bei denkmalgeschützten Gebäuden. Bewährt hat sich die Kombination von Pelletheizung und Solarthermie: Die Sonnenenergie unterstützt die Warmwasseraufbereitung, im Sommerhalbjahr kann die Pelletheizung dann oft ganz abgestellt werden. |
Was kostet das?Holzheizungen sind deutlich teurer als die Wärmepumpe. Etwas günstiger wird es in Kombination z. B. mit Solarthermie. Hackschnitzelheizungen sind in der Anschaffung kapitalintensiv und lohnen sich eher für größere Gebäude und landwirtschaftliche Betriebe. Aufgrund hoher Nachfrage, internationaler Konkurrenz ums Holz und sinkendem Waldbestand wird der Holzpreis vermutlich steigen. |
Jährliche Gesamtkosten (brutto)
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Die Vorteile einer Holzheizung• Brennstoff, der durch Photosynthese wieder nachwächst • sinnvoll bei gutem Zugang zu nachhaltigem, heimischen Holz • in Härtefällen einsetzbar, wenn Wärmepumpe oder Wärmenetz keine Option sind |
Förderung von BiomasseheizungenBei der Förderung von Biomasseheizungen über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gibt es einige Besonderheiten zu beachten. Wie bei allen geförderten Heizungsanlagen muss auch bei Biomasseheizungen der Anteil erneuerbarer Energieerzeugung mindestens 65 % betragen, um die Grundförderung von 30 % zu erhalten. Auch beim Einkommensbonus von 30 % gibt es keinen Unterschied zu den anderen regenerativen Heizungsanlagen. Um den Klimageschwindigkeitsbonus von 20 % zu erhalten, gibt es allerdings ein paar Dinge zu beachten. Beim Einbau einer Biomasseheizung kann der Klimageschwindigkeitsbonus gemäß BEG nur gewährt werden, wenn diese mit einer anderen regenerativen Heizung kombiniert wird. Dafür gibt es die folgenden Optionen:
Das ergänzende System muss dabei außerhalb der Heizperiode den Warmwasserbedarf decken können. Zusätzlich können Biomasseheizungen einen Emissionsminderungszuschlag in Höhe von 2.500 € erhalten, wenn Sie nachweislich einen Emissionsgrenzwert von 2,5 mg/m³ einhalten. Alle Details zur Förderung finden Sie auf der Seite der KfW. |
Links
- Kostenloser Ofenführerschein - Kosten und Emissionen senken
- KfW Heizungsförderung
- KfW 458 - Heizungsförderung für Privatpersonen
- KfW 358, 359 - Ergänzungskredit - Wohngebäude
- Energieeffizienz-Experten
- Energieberatung der Verbraucherzentrale
- Handwerkersuche des SHK-Zentralverbands
- Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe
- Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe - Heizen mit Holz
Ansprechpartner/in
| Herr T. Reuter | |
| Stadtverwaltung - Außenstelle Amt für Umwelt und Klimaschutz, Zimmer 6 Schürenkamp 18 49324 Melle Telefon: 05422 965-369 E-Mail: t.reuter@stadt-melle.de | |



