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Verlassene Nester des Eichenprozessionsspinners bleiben gefährlich

Experte: Auf keine Fall abfackeln

Vorsicht auch bei leeren Nestern: Der Landkreis Osnabrück weist darauf hin, dass auch von alten Nestern des Eichenprozessionsspinners weiterhin gesundheitliche Gefahren ausgehen können. Auch wenn im Spätsommer aus den Raupen die Nachtfalter geschlüpft sind und sich diese zur Eiablage ins Umfeld verteilt haben, bleiben die alten Nester mit den Häutungsresten und ihren Millionen Brennhaaren zurück. Die darin enthaltenen Nesselgifte behalten über Jahre ihre Wirksamkeit, so dass es durch einen Kontakt weiterhin zu gesundheitlichen Beschwerden kommen kann. Hierzu können massive Hautirritationen mit starkem Juckreiz, Augenreizungen, aber auch akute Atembeschwerden gehören.

Meldung vom 04.12.2018
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