Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (Sozialhilfe)

Ansprechpartner/in
Frau M. Feind (Ansprechpartnerin für Familiennamen B + D / Bitte vereinbaren Sie zur persönlichen Vorsprache telefonisch einen Termin.)Standort anzeigen
Stadtverwaltung Stadthaus, Zimmer 38 // EG
Schürenkamp 16
49324 Melle
Telefon: 05422 965-238
Telefax: 05422 965-325
E-Mail:
Frau I. Sonnengrün (Ansprechpartnerin für Familiennamen F + T bis Z / Telefonisch erreichbar: montags, donnerstags und freitags von 8.00 Uhr bis 12.30 Uhr. Bitte vereinbaren Sie zur persönlichen Vorsprache telefonisch einen Termin.)Standort anzeigen
Stadtverwaltung Stadthaus, Zimmer 36 // EG
Schürenkamp 16
49324 Melle
Telefon: 05422 965-355
Telefax: 05422 965-325
E-Mail:
Frau J. Kaller (Ansprechpartnerin für Familiennamen G bis M / Bitte vereinbaren Sie zur persönlichen Vorsprache telefonisch einen Termin.)Standort anzeigen
Stadtverwaltung Stadthaus, Zimmer 36 // EG
Schürenkamp 16
49324 Melle
Telefon: 05422 965236
Telefax: 05422 965-325
E-Mail:
Frau K. Stobbe (Ansprechpartnerin für Familiennamen A + C + E / Telefonisch erreichbar: donnerstags und freitags von 8.00 Uhr bis 12.30 Uhr. Bitte vereinbaren Sie zur persönlichen Vorsprache telefonisch einen Termin.)Standort anzeigen
Stadtverwaltung Stadthaus, Zimmer 37 // EG
Schürenkamp 16
49324 Melle
Telefon: 05422 965-346
Telefax: 05422 965-325
E-Mail:
Frau T. Böhne (Ansprechpartnerin für Familiennamen N - S / Bitte vereinbaren Sie zur persönlichen Vorsprache telefonisch einen Termin.)Standort anzeigen
Stadtverwaltung Stadthaus, Zimmer 37 // EG
Schürenkamp 16
49324 Melle
Telefon: 05422 965-237
Telefax: 05422 965-325
E-Mail:

Allgemeine Informationen

Die Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung sind bestimmt zur Sicherstellung der Grundbedürfnisse der menschlichen Existenz, wie Ernährung, Kleidung, Körperpflege, Hausrat, Haushaltsenergie, persönliche Bedürfnisse des täglichen Lebens sowie eine angemessene Unterkunft und Heizung. Sie werden – mit Ausnahme für Unterkunft und Heizung – grundsätzlich pauschaliert in Form von Regelsätzen erbracht. Einzelbeihilfen kommen nur unter besonderen Voraussetzungen in Betracht.

Darüber hinaus werden Mehrbedarfe anerkannt bei

  • Alter und Nachweis des Merkzeichens “G",
  • voller Erwerbsminderung und Nachweis des Merkzeichens “G",
  • Schwangerschaft,
  • Alleinerziehung von Kindern,
  • kostenaufwendiger Ernährung bei Krankheit,
  • Warmwasser bei dezentraler Warmwasserversorgung,
  • gemeinschaftlicher Mittagsverpflegung in WfBM oder vergleichbarer Einrichtung und
  • Leistungsberechtigten mit Behinderungen, die Hilfe zur Schulbildung oder hochschulischen Ausbildung nach § 112 SGB IX erhalten.

Ferner sind angemessene Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge berücksichtigungsfähig.

.Nähere Informationen sowie eine Beratung erhalten Sie bei der zuständigen Stelle.

Die Leistungen sind bestimmt zur Sicherstelung der Grundbedürfnisse des täglichen Lebens, wie Ernährung, eine angemessene Unterkunft, Bedürfnisse des täglichen Lebens, Heizung und Haushaltsenergie. Die dahingehenden Bedarfe werden mit Ausnahme der Unterkunfts- und Heizkosten von den Regelsätzen erfasst. Diese beinhalten ebenso Anteile für Hausrat und Bekleidung.

Darüber hinausgehende Einzelbeihilfen kommen nur in eingeschränktem Umfang in Betracht. Um den Bedarf eines Leistungsberechtigten zu ermitteln, sind zunächst die so genannten Regelsätze zugrunde zu legen. Im Zuge der Reform des Sozialhilferechts ab 01.01.2005 wurden diese erhöht und decken nunmehr auch alle Einzelbedarfe, die in der Vergangenheit im Rahmen der Hilfe zum Lebensunterhalt durch Beihilfen aufgefangen wurden, mit ab.

Diesem Regelbedarf werden die (angemessenen) Unterkunfts- und Heizkosten sowie mögliche Mehrbedarfe wegen

  • Schwerbehindertenausweis mit Merkmal "G",
  • Schwangerschaft,
  • Alleinerziehung von Kindern,
  • kostenaufwendiger Ernährung

zugeschlagen.

Ferner sind Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge berücksichtigungsfähig. Während bei der Hilfe zum Lebensunterhalt noch Vorsorgeleistungen für das Alter angerechnet werden, kommt dies bei der Grundsicherung nicht in Betracht.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt beim Sozialamt der Stadt Melle. Dort erhalten Sie auch eine Beratung.

Welche Unterlagen werden benötigt?
  • Personalausweis
  • Belege über Ausgaben: Mietvertrag oder Hauslasten (jeweils mit Baujahr und Größe der Wohnung), Belege über Gas-/Wasser-/Stromabrechnung, Versicherungen (Policen und Beitragsrechnungen), wie z. B. Hausrats-, Haftpflicht-, Lebens-, Sterbeversicherung, evtl. Beitragsrechnungen über freiwillige Kranken- und Pflegeversicherung, etc.
  • Einkommensbelege, z. B. Rentenbescheid, Arbeitslosengeld II Bescheid, Wohngeldbescheid, Lohnabrechnung, etc.
  • Belege über Vermögen: Kontoauszüge der letzten 3 Monate, Sparbücher, Festgeldkonten, Wertpapierkonten, Grundbuchauszug, etc.
Welche Gebühren fallen an?

Es fallen keine Gebühren an.

Welche Fristen muss ich beachten?

Die Leistungen der Grundsicherung beginnen mit der Antragstellung. Diese wirkt auf den ersten Tag des Antragsmonats zurück.

Die Grundsicherungsleistung wird regelmäßig für 12 Kalendermonate bewilligt und dann überprüft.

Ändern sich im Bewilligungszeitraum die persönlichen oder finanziellen Verhältnisse, sind die Änderungen unverzüglich mitzuteilen. Erhöhte Leistungen werden frühestens vom Ersten des Monats gezahlt, in dem die Änderungsmitteilung erfolgt ist. Deshalb ist es wichtig, Änderungen, wie beispielsweise eine Mieterhöhung, sofort mitzuteilen.

Rechtsbehelf

Gegen die Bescheide der zuständigen Träger der Sozialhilfe kann innerhalb eines Monats nach der Bekanntgabe Widerspruch erhoben werden.

Nach Abschluss des Widerspruchverfahrens durch einen Widerspruchbescheid kann innerhalb eines Monats nach der Bekanntgabe Klage vor dem Sozialgericht erhoben werden.

Anträge / Formulare

Die notwendigen Antragsunterlagen erhaltenSie beim Sozialamt der Stadt Melle

Was sollte ich noch wissen?

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Websites der Deutschen Rentenversicherung.

  • Sie haben nur einen Anspruch, soweit Sie als Einzelperson nicht über ein Vermögen in Höhe von 5.000 € oder als Ehepaar in Höhe von 10.000 € verfügen.
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