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Energie & Klima


Der Rat der Stadt Melle hat in seiner Sitzung am 29. Juni 1994 beschlossen, mit gutem Beispiel voranzugehen und den CO2-Ausstoss durch städtische Anlagen bis zum Jahre 2005 um 25 % zu senken. Zu diesem Zweck wird seither ein jährlicher Energiebericht erstellt, der sämtliche Verbrauchsdaten bündelt und weitere Informationen zu den Anlagen auflistet (z.B. Einbau von neuen Fenstern oder Heizungsanlagen etc.). Informationen zum Energiebericht erhalten Sie im Amt für Finanzen und Liegenschaften (Herr Klöker, Tel.: 05422 / 965-432, E-Mail: a.kloeker@stadt-melle.de ).

Auch im privaten Haushalt kann man einiges tun, um Einsparungen zu erreichen. Dies kommt neben dem eigenen Geldbeutel auch immer der Umwelt zu gute!

Energiesparberatung:
Hauseigentümer, die unsicher sind, ob und ggfs. welche energetische Verbesserungen an ihren Gebäuden sinnvoll oder gar notwendig sind, können sich an einen staatlich anerkannten Energiesparberater wenden. Die sogenannte "Vor-Ort-Beratung" wird unter bestimmten Umständen bezuschusst! Nähere Informationen erhalten Sie unter
www.bafa.de (Stichwort: Energie/Energiesparberatung). Dort finden Sie auch eine Liste mit anerkannten Energiesparberatern.

Zuschüsse für den Einsatz regenerativer Energien:

Das Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien bietet Zuschüsse für die Errichtung und Erweiterung von Solarkollektoranlagen, die Errichtung automatisch beschickter Anlagen zur Verfeuerung fester Biomasse (Pelletsanlagen) sowie die Errichtung netzgekoppelter Photovoltaik-Anlagen in Schulen (Programm "Sonne in der Schule")
Anträge auf diese Zuschüsse können an die BAFA bzw. die KfW bis zum 15.10.2006 gestellt werden.
Antragsberechtigt sind Privatpersonen, freiberuflich Tätige sowie kleine und mittlere private gewerbliche Unternehmen (und Schulen bei Photovoltaikanlagen).
Die Adresse und einen Verweis auf die entsprechende Internetseite finden Sie unten.

Das KfW-CO2-Gebäudesanierungsprogramm fördert Investitionsmaßnahmen wie z.B. Wärmedämmung, Einbau neuer Fenster und Erneuerung der Heizung an selbstgenutzten und vermieteten Wohngebäuden, die vor 1979 errichtet wurden.
Anträge können von Privatpersonen, Wohnungsunternehmen oder -genossenschaften, Gemeinden, Kreisen, Gemeindever-bänden sowie sonstigen Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts gestellt werden.
Details dazu enthalten die Förderrichtlinien.
Weitere Informationen sind bei der KfW (siehe unten) bzw. bei den örtlichen Kreditinstituten (Hausbanken) erhältlich.

Das KfW-CO2-Minderungsprogramm bietet zinsgünstige, langfristige Darlehen an für Investitionen in Wohngebäuden, die einen Beitrag zur Energieeinsparung und CO2-Minderung leisten, sowie zur Errichtung von so genannten KfW-Energiesparhäusern. Gefördert werden unter anderem:
· Investitionen in erneuerbare Energien, z.B. Wärmepumpen, solarthermische Anlagen,
Photovoltaikanlagen oder
. Biomasse- und Biogasanlagen einschließlich der unmittelbar durch die Nutzung der Anlage
veranlassten Maßnahmen und
· der Neubau von so genannten KfW-Energiesparhäusern (60 und 40).
Gefördert werden an bestehenden Wohngebäuden außerdem:
· Wärmeschutzmaßnahmen an Dach, Fenstern, Kellern und Fassaden,
· die Installation von Brennwertkesseln
· der Einbau von Niedrigtemperaturkesseln.
Weitere Informationen sind bei der KfW (siehe unten) bzw. bei den örtlichen Kreditinstituten (Hausbanken) erhältlich.

Darlehensprogramm des Landes Niedersachsen
Für den Einbau von Solaranlagen gibt es die Möglichkeit, ein zinsgünstiges Darlehen vom Land Niedersachsen zu erhalten. Nähere Informationen und Anträge erhalten Sie bei der Bezirksregierung Weser-Ems, Dezernat 203, Theodor-Tantzen-Platz 8, 26122 Oldenburg, Telefon: 0441 / 799-2392 (Herr Wolf).

Adressen: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Frankfurter Str. 29-35
65760 Eschborn
Telefon: 06196 / 908-0
Telefax: 06196 / 908-800
E-Mail:
bundesamt@bafa.de
Internet: www.bafa.de

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)
Palmengartenstr. 5-9
60325 Frankfurt a.M.
Telefon: 069 / 7431-0
Telefax: 069 / 7431-2944
Internet:
www.kfw.de

Interessante Links:
Weitere interessante Links zu den bereits genannten können sein:
www.co2online.de Hier können alle Gebäudeeigentümer kostenlos und mit wenigen
Eingaben ihren Heizenergieverbrauch messen und erfahren, ob
sich der Einsatz des CO2-Gebäudesanierungsprogrammes für
sie lohnt.
www.solarfoerderung.de Hier lassen sich mühelos Fördermöglichkeiten zur Nutzung von
Solarenergie ermitteln.
www.baufoerderer.de Die Web-Site bietet Informationen über die Fördermöglichkeiten
bei der Wohneigentumsfinanzierung. Der Nutzer findet eine bisher
einzigartige Kombination aus Förderrechner und umfangreichen
Hinweisen zu den Themenbereichen Baufinanzierung, Bauberatung
und Baurecht. Mit Hilfe des Rechners kann jeder Interessierte
ermitteln, welche Landes- und Bundesfördermittel für sein Vorhaben
zur Verfügung stehen und wie er sie erhalten kann.

Tips und Informationen rund um das Thema "Energie" - von sparsamen Haushaltsgeräten über Heizen, Bauen, Renovieren und Lüften bis hin zu Solarstrom und vieles mehr - erhalten Sie beispielsweise unter
www.energiedepesche.de.
Eine Liste energiesparender Geräte (Büro-, Unterhaltungs- und Haushaltsgeräte) finden Sie unter
www.energielabel.de.

Strom
Stromspartipps finden Sie unter den vorgenannten Links sowie unter
www.rwe.com/de/kunden/privatkunden/strom.
Auf der Seite des Umweltverbands BUND
www.bund.net können Sie Ihre "Stand-by-Bilanz" errechnen, also den Stromverbrauch, von dem Sie keinen Nutzen haben.



 
 
Stadt Melle | Schürenkamp 16 | 49324 Melle
Telefon 0 54 22 / 9 65 -0 | Fax 0 54 22 / 9 65 -348 | eMail

(kein Zugang im Sinne des § 3a VwVfG)